10.11.2011
FDP: Handarbeitsgeschäft soll bleiben!
Bad Lippspringe. Mit Bestürzung und Sorge reagieren die Bad Lippspringer Liberalen auf die Ankündigung der Besitzerin eines Handarbeitsgeschäftes, ihren Laden nach fünf Jahren erfolgreicher Arbeit schließen zu wollen.
Grund hierfür ist die unangemessen negative Reaktion einiger Zeitgenossen auf eine Kunstaktion namens „Guerilla Knitting“. Bunt eingekleidete Bäume zogen in diesem Sommer die Blicke vieler Bad Lippspringer und Besucher auf sich. Man posierte vor den Bäumen, ließ sich fotografieren und überall sah man lächelnde, positiv gestimmte Menschen.
Und so sah die Kehrseite der Medaille aus: Die Ladenbesitzerin wurde wegen dieser Aktion angefeindet. Sie wurde beschimpft, beleidigt, bedroht. Es wurden Brandanschläge auf die Bäume verübt.
Hans Jürgen Schaefer Fraktionsvorsitzender: „Kunst polarisiert, über Kunst lässt sich trefflich streiten. In diesem Fall aber haben sich die Kritiker strafbar gemacht. Das hat mit konstruktiver Kritik nichts mehr zu tun. Da bemüht sich eine engagierte Innenstadtmanagerin leerstehende Geschäfte mit Leben zu füllen und bald wird wieder ein liebevoll gestaltetes Schaufenster mit Pappe abgeklebt aus dem Stadtbild verschwinden und das nur, weil dieses Geschäft Farbe in die Fußgängerzone gebracht hat. Bravo, ihr ewig gestrigen unzufriedenen Dauernörgler, ihr habt der Stadt einen Bärendienst erwiesen. Bad Lippspringe fällt wieder passend zur Jahreszeit zurück in ein tristes Grau. Bitte bleiben Sie, Frau Reinstädtler! Bad Lippspringe braucht Farbe und kreative Ideen! Zur Landesgartenschau wünschen wir Liberalen uns eine bunte Innenstadt mit vielen lachenden Menschen!“
Bad Lippspringe, 10.11.2010
Hans Jürgen Schaefer
(Pressesprecher)
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